Einleitung

Kaum ein Thema der osteuropäischen Frühgeschichte ist so stark von politischen, nationalen und populärkulturellen Zuschreibungen überlagert wie die Rolle der Waräger bei der Entstehung der Rus. Die scheinbar einfache Frage, ob die Russen „Wikinger“ seien, erweist sich bei näherer Betrachtung als methodisch problematisch: Sie setzt ethnische Kategorien voraus, die für das Frühmittelalter nur eingeschränkt anwendbar sind, und projiziert moderne Identitätsvorstellungen auf eine Epoche, in der Zugehörigkeit primär durch Funktion, Loyalität und soziale Praxis bestimmt wurde. Dennoch hat gerade diese Frage seit dem 18. Jahrhundert eine intensive historiographische Debatte ausgelöst, deren Nachwirkungen bis in gegenwärtige Geschichtsbilder reichen.

Die Waräger – in den Quellen wechselweise als Fremde, Händler, Krieger oder Herrscher bezeichnet – erscheinen dabei weniger als klar umrissene ethnische Gruppe denn als mobile Akteure eines weitgespannten Kommunikations- und Handelsraums, der Skandinavien mit dem Byzantinischen Reich und der islamischen Welt verband. Ihre Präsenz in den Zentren der frühen Rus wirft grundlegende Fragen nach der Natur frühmittelalterlicher Herrschaft auf: Entstand politische Ordnung durch Eroberung, durch Kooperation oder durch die Delegation von Gewalt an spezialisierte Gruppen? Und was geschieht mit solchen Gruppen, wenn ihre Funktion erfüllt ist?

Diese Arbeit geht der These nach, dass die Waräger weder als Gründer eines „Wikingerstaates“ noch als bloße Randfiguren der ostslawischen Geschichte zu verstehen sind. Vielmehr wird argumentiert, dass ihr historischer Erfolg gerade in ihrer raschen Assimilation lag: Die Waräger verschwanden nicht aus der Rus, sondern gingen in ihr auf. Der Hauptteil untersucht zunächst Herkunft, Funktionen und Selbstverständnis der Waräger im osteuropäischen Raum, geht der Frage nach, wer da eigentlich welche Sprache sprach und wie lange, analysiert anschließend die Quellenlage und die historiographische Normannismus-Debatte und wendet sich schließlich den Prozessen der kulturellen Transformation und Identitätsbildung zu, die aus einer skandinavischen Führungsschicht eine slawisch geprägte Rus-Gesellschaft entstehen ließen.

Hauptteil I

Die Bezeichnung Rus verweist in den frühesten Quellen weniger auf ein Volk als auf eine politische und soziale Gruppe, die sich um Fürsten, Gefolgschaften und Tribute organisierte. Bereits die Nestorchronik unterscheidet implizit zwischen der Rus als herrschender Gruppe und der slawischen wie finno-ugrischen Bevölkerung, über die sie herrschte. Namen wie Rjurik, Oleg (Helgi), Igor (Ingvarr) oder Olga (Helga) markieren dabei keine ethnische Masse, sondern eine dynastische Spitze, deren skandinavische Herkunft sprachlich wie onomastisch gut belegt ist. Die Rus waren zunächst jene, die herrschten – nicht jene, die beherrscht wurden.

Gerade diese Personalisierung von Herrschaft macht deutlich, dass die frühe Rus nicht als ethnisch definierter Staat verstanden werden kann. Sie war ein Herrschaftsverband, zusammengehalten durch Gefolgschaft, militärische Gewalt und Kontrolle über Handels- und Verkehrswege. Die Waräger traten dabei weniger als Eroberer denn als politische Unternehmer auf. Ihre Macht gründete nicht auf flächendeckender Kontrolle, sondern auf der Sicherung strategischer Punkte entlang der Flüsse Wolchow, Dnepr und Wolga. In diesem Sinne war die Rus kein Territorium, sondern ein Raum politischer Mobilität.

Was bedeutet die „Einladung der Waräger“?

Erstmal, wer waren die Eingeladenen? Woher kamen die Waräger?
Geographisch stammen sie überwiegend aus dem ostskandinavischen Raum, ungefähr heutiges Schweden, konkret Uppland, Södermanland, Gotland. Dafür sprechen gefundene Runensteine mit Ostfahrtsbezug und weitere archäologische Funde sowie die Namen der frühen Rus-Fürsten. Die Waräger waren keine geschlossene Volksgruppe, sondern wie viele andere Wikinger mobile Krieger, Händler und Söldner oder Gefolgschaftsführer. Der Begriff væringjar heisst: „Gefährten durch Eid.“

Bereits ab ca. 750 nutzten skandinavische Gruppen die Wolchow-Route (Baltikum → Ladoga → Nowgorod) und später die Wolga-Route (Richtung Kaspisches Meer). Weiter ging es über die Dnepr-Route in Richtung Byzanz. Diese Routen verbanden also Skandinavien, Byzanz und sogar die islamische Welt.

Die Waräger kamen also nicht als Eroberer, sondern als Teil bestehender Handelsnetze – Gewalt war Mittel, nicht Ziel.

Die häufig zitierte „Einladung der Waräger“ ist weniger als historisches Ereignis denn als Legitimationsnarrativ zu lesen. Mit der „Einladung“ hat es Folgendes auf sich: Die sogenannte „Einladung der Waräger“ geht auf die Nestorchronik (Повесть временных лет) zurück, die Anfang des 12. Jahrhunderts in Kiew verfasst wurde. Dort heißt es für das Jahr 862, die slawischen und finno-ugrischen Stämme hätten die Waräger über das Meer gerufen: „Unser Land ist groß und reich, aber es gibt keine Ordnung darin. Kommt und herrscht über uns.“ Diese Passage ist keine neutrale historische Beschreibung, sondern ein politischer Gründungsmythos mit klarer Funktion. Sie konstruiert Ordnung dort, wo wahrscheinlich Konkurrenz, Gewalt und Aushandlung herrschten. Vergleichbare Gründungsmythen finden sich auch andernorts im frühmittelalterlichen Europa und dienen der nachträglichen Stabilisierung dynastischer Herrschaft. Dass die Chronik die Waräger zugleich als fremd und ordnungsstiftend beschreibt, verweist auf ein zentrales Spannungsverhältnis: Fremdheit fungiert hier nicht als Gegensatz zur Macht, sondern als deren Voraussetzung.

Bild: Waräger. Wo gibt’s hier was zu handeln?

Auffällig ist, wie rasch diese Fremdheit verschwindet. Bereits im 11. Jahrhundert treten an die Stelle skandinavischer Namen zunehmend slawische; Bestattungssitten, materielle Kultur und religiöse Praxis passen sich lokalen Mustern an. Dieser Wandel ist kein Zeichen politischen Niedergangs, sondern Ausdruck erfolgreicher Elitenintegration. Die Waräger scheiterten nicht an der Rus – sie gingen in ihr auf. Ihr Verschwinden aus den Quellen ist daher kein Verlust an Einfluss, sondern ein Verlust an Sichtbarkeit.

Vor diesem Hintergrund erweist sich die Frage, ob die Russen Wikinger seien, als historiographisch irreführend. Sie vermischt die skandinavische Herkunft einzelner Herrscher mit der Identität einer gesamten Gesellschaft. Wer die Rus ethnisch lesen will, übersieht ihren funktionalen Charakter. Die frühe Rus entstand nicht aus gemeinsamer Abstammung, sondern aus Interessen, aus Kooperation zwischen lokalen Eliten und mobilen Gewaltakteuren. Ethnie war dabei keine feste Kategorie, sondern eine variable Ressource, die je nach Kontext betont oder aufgegeben werden konnte.

Die anhaltende Normannismus-Debatte ist daher weniger eine Auseinandersetzung über das 9. Jahrhundert als über moderne Geschichtsbilder. In ihr spiegeln sich nationale Narrative, politische Programme und das Bedürfnis nach klaren Ursprüngen. Die Waräger selbst entziehen sich solchen Zuschreibungen. Sie waren keine Gründer eines Wikingerstaates, sondern Katalysatoren einer Herrschaftsbildung, die gerade durch ihre Offenheit, Anpassungsfähigkeit und Ambiguität Bestand hatte.

Hauptteil II: Wer sprach da was – und wer ging worin auf?

Sprache gehört zu den auffälligsten, zugleich aber trügerischsten Indikatoren frühmittelalterlicher Identität. Gerade im Fall der Waräger in der Rus zeigt sich, dass sprachliche Spuren nicht automatisch mit politischer oder sozialer Dominanz gleichzusetzen sind. Die Frage, wer in der frühen Rus was sprach, lässt sich nicht entlang klarer ethnischer Linien beantworten, sondern nur im Zusammenspiel von Herrschaft, Funktion und sozialem Kontext.

Sprache, Namen und Integration: eine chronologische Annäherung (ca. 750–1050)
Ca. 750–830: Vorkontakt und Mobilität

Bereits im späten 8. Jahrhundert lassen sich skandinavische Akteure im ostbaltischen Raum archäologisch nachweisen. Handelsplätze wie Staraja Ladoga (Aldeigjuborg) entstehen um 750/760 und fungieren als frühe Kontaktzonen zwischen skandinavischen, finno-ugrischen und slawischen Gruppen. In dieser Phase ist von einer klaren Trennung der Sprachräume auszugehen: Skandinavische Dialekte dominieren innerhalb warägischer Gruppen, während die lokale Bevölkerung ostslawische und finno-ugrische Sprachen spricht. Eine sprachliche Durchdringung ist noch nicht erkennbar; Kommunikation erfolgt vermutlich pragmatisch, mehrsprachig und situationsabhängig.

Ca. 830–860: Waräger als Funktionsträger

Mit der Intensivierung der Handelsrouten nach Süden (Wolga- und Dneprroute) tritt eine neue Qualität der Präsenz ein. Arabische Quellen des 9. Jahrhunderts (u. a. Ibn Chordadbeh, † ca. 912) beschreiben die Rus als reisende Händler und Krieger. Der Begriff Rus bezeichnet hier noch keine Bevölkerung, sondern eine Gruppe von Akteuren, deren Sprache nicht thematisiert wird – ein Hinweis darauf, dass Funktion wichtiger war als ethnische oder sprachliche Identität. Sprachlich ist weiterhin von einer Koexistenz auszugehen, wobei Slawisch im lokalen Kontext an Bedeutung gewinnt.

862: Rjurik und die politische Markierung von Sprache

Das in der Nestorchronik auf 862 datierte Auftreten Rjuriks markiert weniger einen historischen Neubeginn als eine nachträgliche Fixierung von Herrschaft. Mit Rjurik (Hrœrekr) tritt erstmals ein klar skandinavischer Name als dynastisches Symbol auf. Wichtig ist: Der Name signalisiert Herkunft der Herrschaftsspitze, nicht die Sprache des Gemeinwesens. Bereits hier ist davon auszugehen, dass slawische Idiome für Verwaltung und Abgabenerhebung notwendig waren. Sprache folgt der Herrschaftspraxis, nicht der Abstammung.

882: Oleg und die Ausweitung nach Kiew

Mit der Einnahme Kiews durch Oleg (Helgi) im Jahr 882 verschiebt sich das politische Zentrum nach Süden. Spätestens jetzt agieren die warägischen Eliten in einem überwiegend slawischsprachigen Umfeld. Die Kontrolle über ein heterogenes Gebiet setzt kommunikative Anpassung voraus. Dass Oleg in den Quellen als erfolgreicher Herrscher erscheint, spricht dafür, dass Sprachwechsel oder zumindest funktionale Mehrsprachigkeit bereits etabliert war.

Ca. 900–950: Übergang zur slawischen Sprachdominanz

Im frühen 10. Jahrhundert häufen sich Hinweise auf einen sprachlichen Wandel innerhalb der Elite. Die Fürstennamen bleiben noch skandinavisch (Igor/Ingvarr), doch im Umfeld der Herrschaft treten zunehmend slawische Namen auf. Archäologisch lässt sich ein Rückgang eindeutig skandinavischer Bestattungssitten feststellen. Sprachlich bedeutet dies: Skandinavische Idiome verlieren ihre soziale Funktion außerhalb enger Gefolgschaftskreise. Slawisch wird zur Sprache der Macht, nicht weil es ethnisch dominiert, sondern weil es kommunikationsfähig ist.

945–964: Olga und der bewusste Kulturwechsel

Die Regentschaft Olga († 969) markiert einen Wendepunkt. Ihr Aufenthalt in Konstantinopel und ihre Taufe (ca. 957) stehen für eine neue Ausrichtung der Rus-Elite. Zwar ist Olgas Name skandinavisch, doch ihr politisches Handeln erfolgt vollständig innerhalb slawisch-byzantinischer Strukturen. Spätestens hier ist davon auszugehen, dass Skandinavisch als Alltagssprache der Herrschaft keine Rolle mehr spielt.

988: Christianisierung unter Vladimir

Die Taufe der Rus unter Vladimir († 1015) im Jahr 988 beschleunigt den sprachlichen und kulturellen Integrationsprozess massiv. Mit dem Christentum kommen Kirchenslawisch, byzantinische Verwaltungspraxis und Schriftlichkeit. Skandinavische Sprachreste sind in diesem System nicht anschlussfähig. Ab diesem Zeitpunkt ist die Rus sprachlich eindeutig slawisch geprägt, unabhängig von der Herkunft einzelner Dynasten.

Ca. 1000–1050: Das Ende der sprachlichen Sichtbarkeit

Im frühen 11. Jahrhundert verschwinden skandinavische Namen weitgehend aus der Fürstenfamilie. Die Herrschaft der Rjurikiden besteht fort, doch ihre skandinavische Herkunft ist nun genealogisch, nicht kulturell relevant. Waräger/Russen treten weiterhin als Söldner auf (z. B. 200 Jahre als Elitetruppe in byzantinischen Diensten), jedoch nicht mehr als sprachlich oder kulturell abgrenzbare Gruppe innerhalb der Rus. Das Aufgehen der Waräger ist abgeschlossen.

Zusammenfassend

Zwischen 750 und 1050 lässt sich kein abrupter Sprachwechsel, sondern ein gradueller Funktionsverlust des Skandinavischen beobachten. Die Waräger gingen sprachlich in der Rus auf, weil Sprache kein Identitätskern, sondern ein Werkzeug war. Die Normannen machten es als Wikinger im 9. Jh. vor – schon nach eine Generation nach Robert dem Wanderer sprachen alle in der Normandie Französisch (liessen das aber dann als Franzosen 200 Jahre später nach der Eroberung Englands sein. Französisch und Englisch existierten dann 400 Jahre lang nebeneinander.) ABER vorerst galt: Wer herrschen wollte, sprach die Sprache der Beherrschten. Gerade darin liegt die Erklärung für das „Verschwinden“ der Waräger: Es war das Ergebnis erfolgreicher Integration, nicht historischer Marginalisierung.

Die onomastischen Befunde sprechen zunächst eine deutliche Sprache. Die frühesten Fürstennamen der Rus – Rjurik (Hrœrekr), Oleg (Helgi), Igor (Ingvarr), Olga (Helga) – sind skandinavischen Ursprungs. Sie markieren jedoch keine skandinavischsprachige Gesellschaft, sondern eine skandinavisch geprägte Herrschaftsspitze. Namen fungieren hier als Zeichen politischer Herkunft und dynastischer Legitimation, nicht als Beleg für eine umfassende sprachliche Durchdringung. Bereits in der zweiten Generation tritt neben diese Namen eine wachsende Zahl slawischer Bezeichnungen, was weniger auf einen abrupten Bruch als auf eine bewusste Anpassung hindeutet.

Für den Alltag der frühen Rus ist davon auszugehen, dass Mehrsprachigkeit eher die Regel als die Ausnahme war. Skandinavische Dialekte, ostslawische Sprachen sowie finno-ugrische Idiome existierten nebeneinander, abhängig von Raum, Funktion und sozialer Situation. Während in der Gefolgschaft und im militärischen Kontext skandinavische Sprachformen eine Rolle gespielt haben mögen, war für Verwaltung, Tributerhebung und Kommunikation mit der lokalen Bevölkerung die slawische Sprache unverzichtbar. Sprache folgte hier der Funktion – nicht umgekehrt.

Gerade dieser funktionale Umgang mit Sprache erklärt, warum sich skandinavische Sprachreste in der Rus nur schwach und fragmentarisch nachweisen lassen. Anders als in England oder der Normandie kam es nicht zu einer nachhaltigen sprachlichen Prägung durch nordgermanische Idiome. Lehnwörter sind vorhanden, aber begrenzt; runische Inschriften bleiben selten und räumlich konzentriert. Dies verweist darauf, dass die Waräger keine kulturelle Hegemonie im Sinne einer „Sprachherrschaft“ ausübten. Ihre Macht lag nicht in kultureller Durchsetzung, sondern in militärischer Organisation und politischer Vermittlung.

Das sprachliche Aufgehen der Waräger ist daher nicht als Verlust, sondern als Strategie zu verstehen. Wer dauerhaft herrschen wollte, musste verstanden werden. Die rasche Übernahme slawischer Sprache und Praxis durch die warägische Elite war weniger ein Zeichen von Schwäche als von Anpassungsfähigkeit. Mit der Christianisierung der Rus verstärkte sich dieser Prozess zusätzlich: Kirchensprache, Schriftlichkeit und Recht orientierten sich an byzantinischen und slawischen Vorbildern, nicht an skandinavischen Traditionen. Spätestens hier wurde Sprache zu einem Medium der Integration und der neuen, gemeinsamen Ordnung.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wer eigentlich „aufging“ – die Waräger in der Rus oder die Rus in einer warägischen Ordnung. Die Quellenlage legt nahe, dass es sich um einen asymmetrischen Prozess handelte. Die Waräger gingen kulturell und sprachlich in der Rus auf, während ihre politischen Strukturen fortwirkten und transformiert wurden. Das Ergebnis war keine skandinavische Rus und keine unveränderte slawische Gesellschaft, sondern eine neue Formation, in der Herkunft zunehmend an Bedeutung verlor.

Sprache fungiert damit als Seismograph dieses Wandels. Dass die Waräger sprachlich verschwanden, bedeutet nicht, dass sie historisch bedeutungslos wurden. Im Gegenteil: Ihr Aufgehen in der Rus war die Voraussetzung für die Stabilisierung der Herrschaft. Wer fragt, warum man die Waräger später nicht mehr hört, übersieht, dass genau dieses Verstummen der Preis – und der Erfolg – ihrer Integration war.

Grundlegend / Überblick

Franklin, Simon / Shepard, Jonathan: The Emergence of Rus 750–1200, London 1996.

Pritsak, Omeljan: The Origin of Rus’, Cambridge (Mass.) 1981.

Archäologie & Materialkultur

Duczko, Wladyslaw: Viking Rus, Leiden/Boston 2004.

Callmer, Johan: „Scandinavians in Eastern Europe“, in: Acta Archaeologica.

Quellen & Wahrnehmung

Ibn Fadlan: Reisebericht

Normannismus-Debatte

Noonan, Thomas S.: „The Debate on the Origins of Rus’“, in: Russian History.

Curta, Florin: Eastern Europe in the Middle Ages, Leiden 2019.

Identität & Herrschaft

Bartlett, Robert: The Making of Europe, London 1993.

Wickham, Chris: Framing the Early Middle Ages, Oxford 2005.