- Einleitung und Forschungsstand
Die musikalischen Praktiken der germanischen Stämme sind bislang kein eigenständiger Schwerpunkt der philologischen Forschung, sondern werden meist im Rahmen größerer Untersuchungen zu Religion, Krieg, Oralität oder frühgermanischer Dichtung behandelt. Dies hängt unmittelbar mit der schwierigen Quellenlage zusammen: Da keine zeitgenössischen germanischen Texte existieren, ist die Forschung auf archäologische Evidenz und römische Fremdberichte angewiesen.
In der älteren Forschung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wurden Aussagen antiker Autoren häufig unkritisch übernommen und in romantisierender Weise zu einem vermeintlich einheitlichen Bild „germanischer Musik“ verdichtet. Neuere kultur- und literaturwissenschaftliche Ansätze betonen hingegen die Konstruiertheit dieser Fremddarstellungen sowie die Notwendigkeit einer kontextsensiblen Lektüre antiker Texte. Besonders in der Altgermanistik und Mediävistik wird Musik zunehmend als Teil einer oralen Performanzkultur verstanden, in der Sprache, Rhythmus und soziale Funktion untrennbar miteinander verbunden sind.
Diese Hausarbeit verfolgt das Ziel, unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes die Rolle der Musik bei den Germanen um die Zeitenwende zu analysieren. Leitend ist dabei die Fragestellung, welche sozialen, religiösen und militärischen Funktionen Musik erfüllte und in welchem Verhältnis musikalische Praxis zu oraler Dichtung und kollektiver Identitätsbildung stand.
Methodisch stützt sich die Arbeit auf eine quellenkritische Analyse antiker Texte, ergänzt durch archäologische Befunde und vergleichende Rückschlüsse aus später überlieferten germanischen Dichtungstraditionen. Ziel ist keine Rekonstruktion konkreter Melodien, sondern ein funktionales und kulturhistorisches Verständnis germanischer Musik.
- Quellenlage und Forschungsproblematik
Die zentrale Schwierigkeit der Beschäftigung mit germanischer Musik liegt in der Abhängigkeit von Fremdüberlieferungen. Unsere wichtigsten schriftlichen Quellen stammen von römischen Autoren wie Caesar (De bello Gallico), Tacitus (Germania, Annales) und Strabon. Diese Texte sind nicht als neutrale ethnographische Berichte zu verstehen, sondern als literarisch geformte Darstellungen, die politischen, moralischen und rhetorischen Zwecken dienten. Die Beschreibung germanischer Sitten – einschließlich musikalischer Praktiken – ist daher stets kritisch im Hinblick auf Perspektive, Intention und Topik der Autoren zu lesen.
Ergänzt werden die literarischen Zeugnisse durch archäologische Funde, insbesondere Musikinstrumente oder Fragmente davon. Die Interpretation dieser Funde ist jedoch mit Unsicherheiten behaftet, da sich organische Materialien nur selten erhalten und die ursprüngliche Spielweise meist nicht rekonstruierbar ist. Eine weitere methodische Stütze bildet der vergleichende Rückgriff auf später überlieferte alt- und nordgermanische Texte, etwa die eddische und skaldische Dichtung, wobei stets zu berücksichtigen ist, dass zwischen der Zeitenwende und diesen Quellen mehrere Jahrhunderte liegen.
- Musik als Bestandteil einer oralen Kultur
Die germanische Gesellschaft der frühen Kaiserzeit war in hohem Maße oral geprägt. Wissen, Geschichte und Normen wurden mündlich tradiert, wobei musikalische und poetische Formen eine zentrale Rolle spielten. Gesang fungierte als Gedächtnismedium und strukturierte die kollektive Erinnerung. Tacitus erwähnt die carmina antiqua, alte Lieder, in denen die Germanen die Taten von Göttern und heroischen Ahnen besangen. Diese Gesänge können als Vorformen einer epischen Tradition verstanden werden, die weniger auf historische Faktizität als auf identitätsstiftende Narration zielte.
Aus philologischer Perspektive ist hierbei besonders der enge Zusammenhang von Sprache, Rhythmus und Bedeutung hervorzuheben. Wahrscheinlich war der Übergang zwischen rezitierter Dichtung und gesungenem Vortrag fließend. Prosodische Elemente wie Alliteration, Akzentuierung und formelhafte Wiederholung dürften eine zentrale Rolle gespielt haben, wie sie später in der germanischen Stabreimdichtung greifbar werden.
- Soziale und rituelle Funktionen von Musik
Musik erfüllte im germanischen Kulturraum vielfältige soziale Funktionen. Sie war integraler Bestandteil von Festen, Ritualen und gemeinschaftlichen Zusammenkünften. Besonders im religiösen Kontext ist von einer engen Verbindung zwischen Musik, Ritualhandlung und Sakralraum auszugehen. Gesang und Instrumentalspiel dienten der Kommunikation mit den Göttern, der Beschwörung von Fruchtbarkeit, Schutz und Ordnung sowie der Markierung ritueller Übergänge.
Antike Quellen berichten von Seherinnen und kultischen Spezialistinnen, deren Praktiken möglicherweise durch rhythmische Gesänge oder lautmalerische Elemente begleitet wurden. In der Forschung wird diskutiert, ob diese Formen als frühe Varianten ekstatischer oder tranceinduzierender Rituale zu interpretieren sind. Musik wäre in diesem Zusammenhang nicht als ästhetischer Selbstzweck, sondern als funktionales Medium religiöser Erfahrung zu verstehen.
- Musik im Kontext von Krieg und Gewalt
Besonders gut belegt ist der Einsatz von Musik im militärischen Kontext. Tacitus beschreibt den sogenannten Barditus oder Barritus, einen kollektiven Schlachtgesang der germanischen Krieger. Dieser Gesang erfüllte mehrere Funktionen: Er diente der Selbstvergewisserung und emotionalen Mobilisierung der eigenen Kämpfer, der Einschüchterung des Gegners sowie der Prognose des bevorstehenden Kampfes, da der Klang als gutes oder schlechtes Omen interpretiert wurde. Dieser Gesang von allen germanischen Stämmen praktiziert, um sich im Kampf anzufeuern und die eigene Tapferkeit zu demonstrieren, insbesondere durch das Schlagen von Schilden und dumpfe Laute, die im Brustton erschallen. Es ist kein spezifisches Volk, dass das praktiziert, sondern eine allgemeine Sitte der Germanen, die er in seinem Werk Germania (Kapitel 3) darstellt. Der Barditus diente dazu, die Herzen zu entflammen und das Schicksal der bevorstehenden Schlacht im Gesang zu ahnen, wobei auch abgebrochene Murrlaute eine Rolle spielten.
Durchführung: Man erzeugte ihn, indem man unter vorgehaltenen Schilden sang und auf eine bestimmte Art und Weise brummende Laute erzeugte, was zu einem rhythmischen Feldgeschrei führte.
Der Barditus war vermutlich weniger melodisch als klanglich-massiv angelegt. Die Verwendung von Schilden als Resonanzkörper verweist auf ein bewusstes Spiel mit akustischer Verstärkung. Aus kulturhistorischer Sicht lässt sich der Schlachtgesang als Teil einer symbolischen Kriegsführung verstehen, in der Klang, Körper und Gemeinschaft eine untrennbare Einheit bildeten.
Die Technik des Barritus wurde später auch über germanische Hilfstruppen in der Römischen Armee populär. Nach den Beschreibungen von Ammianus Marcellinus und Flavius Vegetius Renatus scheint es, als habe sich im 4. Jahrhundert der Barritus als Schlachtgesang in der Römischen Armee zu einem eher einfachen Schlachtruf gewandelt.
In der späten römischen Armee war die germanische Hilfstruppe (Auxilia palatina) der Cornuti (Infant. Elite, bedeutet: „Die Gehörnten“, ein germanischer Stamm oder eine Untergruppe von Germanen, die im Gebiet des heutigen Belgiens und Niederrheins siedelten) für ihren Barritus berühmt. Die Cornuti sind vom 4. bis 5. Jahrhundert dokumentiert. Ihr Barritus bestand aus Schlachtgesang und Tanzschritten.
Bild unten: Schild der Cornuti (Stimmgabel?)

- Musikinstrumente und archäologische Evidenz
Archäologisch nachweisbar sind vor allem Blas- und Schlaginstrumente. Hörner aus Bronze oder Tierhorn, die in Nord- und Mitteleuropa gefunden wurden, lassen auf Signal- und Ritualinstrumente schließen. Ihr Klang eignete sich sowohl für weiträumige Kommunikation als auch für kultische Inszenierungen. Knochen- und Holzflöten deuten auf eine differenziertere Klangpraxis hin, die möglicherweise auch solistische oder intime musikalische Situationen einschloss.
Germanische Musikinstrumente und ihre Entwicklung
Die Musikinstrumente der germanischen Kulturen bestanden in der Frühzeit vor allem aus einfachen, aber wirkungsvollen Saiten-, Blas- und Schlaginstrumenten. Eine zentrale Rolle spielten dabei Saiteninstrumente wie die Leier, auch Rotte genannt, die insbesondere von Skalden zur Begleitung von Heldengesängen und Epen verwendet wurde. Daneben waren Holzblasinstrumente wie Flöten, Pfeifen und Schwegel weit verbreitet. Ergänzt wurde die Musik durch verschiedene Schlag- und Rhythmusinstrumente, etwa Trommeln und Rasseln. Auffällig ist, dass viele Bezeichnungen germanischer Instrumente – beispielsweise Orgel oder Dudelsack – nicht ursprünglich germanischen Ursprungs sind, sondern aus dem Byzantinischen oder Keltischen übernommen wurden.
In der Spätantike und im Mittelalter erweiterte sich das Instrumentarium deutlich. Neben den bereits bekannten Instrumenten kamen neue Blas- und Streichinstrumente hinzu, etwa die Luren, lange gebogene Hörner aus Bronze, die vor allem in Skandinavien und Norddeutschland verbreitet waren. Ebenso entwickelten sich aus älteren Leiern erste Streichinstrumente wie die Talharpa, eine Streichleier, die bis in die Volksmusik Skandinaviens und Estlands hinein genutzt wurde.
Saiteninstrumente
Die Leier (Rotte) gilt als das charakteristische frühgermanische Saiteninstrument. Archäologische Funde wie die Sutton-Hoo-Leier oder die Trossinger Leier belegen ihre Bedeutung. Sie wurde meist gezupft und diente der musikalischen Begleitung von Erzählungen und Dichtungen.
Bild unten: Nachbildung der Sutton-Hoo-Leier, angelsächsisch, 9.Jh. Ein typisches Beispiel für die germanischen Leiern der Völkerwanderungszeit

Eine Weiterentwicklung dieser Instrumentenfamilie stellt die Talharpa oder Tagelharpa dar. Dieses meist dreisaitige Instrument wurde mit einem Bogen gestrichen und war besonders in Nord- und Osteuropa verbreitet. Auch Harfen waren den Germanen bekannt und wurden häufig zur Unterstützung von Gesang eingesetzt.
Blasinstrumente
Zu den wichtigsten Blasinstrumenten zählen die Luren, große, bis zwei Meter lange, aus Bronze gefertigte Hörner, die vermutlich sowohl musikalische als auch kultische oder signalgebende Funktionen hatten. Sie wird auch als eine Art Kriegstrompete der Bronzezeit beschrieben, die zwischen dem 13. und 7. vorchristlichen Jahrhundert in Skandinavien und Norddeutschland für Schrecken auf dem Schlachtfeld sorgte. Ein bisschen erinnert ihr Klang an die südafrikanische Vuvuzelas.
Bild unten: zwei Krieger mit zwei Luren in Kopenhagen

Daneben existierten zahlreiche einfache Holzblasinstrumente wie Flöten, Pfeifen und Schwegel, die im Mittelalter unter verschiedenen regionalen Namen bekannt waren.
Der Dudelsack, der möglicherweise keltischen Ursprungs ist, verbreitete sich im Frühmittelalter auch in germanischen Gebieten. Die Orgel hingegen gelangte erst zur Zeit Karls des Großen aus dem Byzantinischen Reich ins Frankenreich und spielte zunächst vor allem in kirchlichen Kontexten eine Rolle.
Schlaginstrumente und Percussion
Schlaginstrumente waren ebenfalls Teil der germanischen Musikkultur. Rasseln traten in vielfältigen Formen auf und waren teilweise kunstvoll gestaltet, etwa mit Tierfiguren oder im Inneren liegenden Steinchen oder Metallkügelchen. Sie wurden häufig in rituellen Zusammenhängen verwendet. Trommeln sind archäologisch seltener nachweisbar, hatten aber vermutlich dennoch Bedeutung für Rhythmus und Begleitung.
Historische Sammlungen
Ein bedeutendes Zentrum zur Erforschung historischer Musikinstrumente ist das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg. Dort werden zahlreiche Zupf-, Blas- und Tasteninstrumente ausgestellt, die die Entwicklung der europäischen und germanischen Musikkultur anschaulich dokumentieren.
- Ästhetische und strukturelle Merkmale
Über konkrete musikalische Systeme – Tonleitern, Intervalle oder Skalen – lassen sich keine gesicherten Aussagen treffen. Wahrscheinlich war die Musik überwiegend einstimmig und stark rhythmusorientiert. Die Wiederholung kurzer melodischer oder rhythmischer Motive dürfte charakteristisch gewesen sein. Entscheidend war weniger die individuelle Virtuosität als die kollektive Wirkung und die Einbindung in soziale Handlungskontexte.
Aus philologischer Sicht ist hervorzuheben, dass musikalische Struktur und sprachliche Form eng miteinander verschränkt waren. Klang fungierte als Bedeutungsträger, nicht nur als ornamentales Element.
- Träger und Vermittler musikalischer Tradition
Eine institutionalisierte Musikerklasse ist für die germanische Gesellschaft nicht anzunehmen. Dennoch ist von Personen mit besonderer dichterischer oder musikalischer Kompetenz auszugehen, die bei Festen, Ritualen oder politischen Zusammenkünften eine herausgehobene Rolle spielten. Diese Figuren lassen sich als Vorläufer späterer Barden- oder Skaldenkonzepte interpretieren, ohne jedoch deren historisch konkrete Ausprägung vorwegzunehmen.
- Musik in der germanischen Mythologie
Obwohl für die Zeit um 0 n. Chr. keine direkten mythologischen Texte aus germanischer Eigenüberlieferung existieren, lässt sich die Bedeutung von Musik in der germanischen Mythologie durch eine Kombination aus antiken Berichten, späteren nordgermanischen Quellen und vergleichender Religionsforschung erschließen. Dabei ist methodisch stets zu berücksichtigen, dass die überlieferten Mythen der Edda und der skaldischen Dichtung mehrere Jahrhunderte jünger sind und bereits unter dem Einfluss gesellschaftlicher und religiöser Wandlungsprozesse stehen. Dennoch gelten sie in der Forschung als wichtige Reflexionsmedien älterer mythologischer Vorstellungen.
Musik erscheint in der germanischen Mythologie weniger als autonomer Kunstbereich, sondern als wirkungsmächtiges Mittel der Kommunikation zwischen göttlicher, menschlicher und übernatürlicher Sphäre. Klang, Gesang und dichterische Sprache besitzen dabei eine performative Kraft, die Welt ordnet, Wissen vermittelt und Macht ausübt.
Eine zentrale Rolle spielt der Gott Odin (Wodan), der nicht nur als Kriegs- und Totengott, sondern auch als Gott der Dichtung, des Wissens und der magischen Rede gilt. In den nordgermanischen Mythen erlangt Odin den Met der Dichtung (skáldskaparmjöðr), der die Fähigkeit zu dichterischem und musikalischem Ausdruck verleiht. Dichtung und Gesang erscheinen hier als göttlich inspirierte Fähigkeiten, die Macht über Menschen und Wirklichkeit verleihen. Aus philologischer Perspektive ist bedeutsam, dass poetische Sprache selbst als wirkmächtig verstanden wird – nicht nur als Darstellung, sondern als Handlung.
Auch der Gesang als magisches Instrument findet in der Mythologie seinen Ausdruck. In der eddischen Dichtung werden galdrar erwähnt, magische Gesänge oder Zaubersprüche, mit denen Götter und Menschen Naturkräfte beeinflussen, Heilung bewirken oder Feinde bannen können. Diese Vorstellung legt nahe, dass Musik und rhythmische Sprache als Träger von Zauber und sakralem Wissen galten. Der Übergang zwischen Musik, Dichtung und Magie ist dabei fließend.

Bild oben: Bragi, Darstellung von Carl Wahlbom (1810–1858). Die Harfe kam in Europa aber erst im 8. Jh. auf …
Eine weitere mythologische Figur, die mit Musik und Klang in Verbindung gebracht wird, ist der Gott Bragi, Sohn Odins, der in späteren Quellen als Gott der Dichtung, Poesie und Gesangs erscheint. Auch wenn seine konkrete Gestalt vermutlich jünger ist, verweist seine Existenz auf die hohe Wertschätzung dichterisch-musikalischer Fähigkeiten im mythologischen Denken. Dichtung fungiert hier als Medium der Erinnerung und als Verbindung zwischen Mensch und Göttern, denn er ist es, der die gefallenen Helden in Walhall empfängt
10. Schluss
Die Musik der Germanen um 0 n. Chr. war ein funktional integrierter Bestandteil ihrer Kultur und kann nicht isoliert von sozialen, religiösen und politischen Praktiken verstanden werden. Trotz der fragmentarischen Quellenlage erlaubt eine kritische, interdisziplinäre Analyse die Rekonstruktion zentraler Merkmale: Musik war überwiegend vokal, gemeinschaftsorientiert und eng an Sprache, Ritual und Identität gebunden.
Für die Philologie eröffnet die Beschäftigung mit germanischer Musik wichtige Perspektiven auf frühe Formen poetischer Struktur, orale Traditionsbildung und die kulturelle Semantik von Klang. Musik erscheint damit nicht als randständiges Phänomen, sondern als grundlegendes Medium germanischer Weltdeutung an der Schwelle zur schriftlich dominierten europäischen Kultur.
Literatur
Primärquellen
Caesar, Gaius Iulius: De bello Gallico. Lateinisch–deutsch, hg. u. übers. von Otto Schönberger. Stuttgart.
Tacitus, Publius Cornelius: Germania. Lateinisch–deutsch, hg. u. übers. von Josef Lindauer. Stuttgart.
Tacitus, Publius Cornelius: Annales. Verschiedene Ausgaben.
Strabon: Geographika. Buch VII.
Sekundärliteratur
Beck, Heinrich: Germanische Religion. Berlin / New York.
Dumézil, Georges: Götter und Mythen der Germanen. Frankfurt a. M.
Hedeager, Lotte: Iron Age Myth and Materiality. London.
Mees, Bernard: The Ancient Germans. London / New York.
Müller, Ulrich: „Oralität und Performanz in frühgermanischen Kulturen“. In: Zeitschrift für deutsches Altertum.
Price, Neil: The Viking Way. Uppsala (methodisch relevant trotz späterer Epoche).
Tacitus-Handbuch. Hg. von Heinz Heubner u. a. Stuttgart.